Vor 40 Jahren (1965) wurde im Wald, am Finkenstein, vom Forstamt Neuburg ein Kneippbecken gebaut.
Da das Becken und das Umfeld heruntergekommen war, kümmerte sich der Verschönerungsverein und die Aktiven Senioren um diese Anlage. Besonders Wilhelm Hemme und Manfred Vollmer sind die, die alles in Ordnung halten und auf Vordermann bringen.
Im Frühjahr 2006 wurde das Becken stark Beschädigt, so dass größere Reparaturen notwendig wurden. In Mühevoller Arbeit wurde das Wassertretbecken überholt und wieder hergerichtet.
Am 11.08.2006 konnte das sanierte Kneippbecken, unter Beisein von Oberbürgermeister Dr. Bernhard Gmehling, der Öffentlichkeit übergeben werden.
siehe auch Events/Fotoalbum/40 Jahre Kneippbecken
Wegbeschreibung Der Weg zum Wassertretbecken (Wtb) am Finkenstein ist beschildert und auf 4 verschiedenen Wegstrecken zu erreichen.
1. Von Neuburg kommend über den Ortsteil Bittenbrunn bis zu Parkplatz am
neuen Tierheim(früheren Bundeswehr-Schießplatz), in Richtung
Rennertshofen, fahrend,
1.1 - vom Parkplatz aus, rechts gehend, am Molsterweiher vorbei , in südlicher
Richtung, bis zur Wegegabelung, dann links, ostwärts, am Aussichtspunkt
Finkenstein vorbei, bergab bis Wegekreuzung, zum Wtb, entweder
- gerade aus weiter gehen, den Hang hinunter, nach etwa 100 mtr
rechts zum Wtb, oder
- rechst abbiegen, den ersten Weg links kurz begehen,gleich wieder
links , in östlicher Richtung, 50 mtr. bis zum Wtb,
1.2 - vom Parkplatz aus links gehend, bis zum 1. Waldweg recht hinein, den
ersten Weg dann gleich links in östlicher Richtung, bis Wegende, dann
rechts der Straße folgend, an der Waldgebetstafel vorbei, bis zum
Kleinbiotop, rechts an der Straße, dort - entweder gleich links den Weg
geradeaus hinunter, an der Römerhof-Tafel vorbei, nach 50 mtr. geht es
rechts zu Wtb, - oder geradeaus weiter, dann den halb linken Weg
gehen, dann wieder links in Östliche Richtung gehen, 100 mtr. bis zum
Wtb.
2. Von Neuburg kommend in Bittenbrunn an der erster Kreuzung links
abbiegen und bis zum Marterl, an der 2. Straße rechts fahren:
2.1 dort vorbei, in Richtung Staustufe, über den Donau-Damm hinüber bis
zum Feldkreuz, dort rechts ab, in Richtung Finkenstein, in der erreichten
kleinen Waldspitze
- den ersten Parkplatz im Wald recht benutzen, von dort aus,
links den Berg hinauf, in westlicher Richtung, bis zum Wtb-Schild, dann
geht es links zum Wtb, oder
2.2 am 1. Parkplatz vorbei fahren, am Waldrand entlang,
dann im Wald, nach 100 mtr. weitere Parkplätze recht, von dort aus bis
zur Donau vor gehen.
- Am Rastplatz mit Feuerstelle, vor der Bank, recht den Fußweg hinauf
gehen, vor dem Wtb-Schild recht abbiegen dann gleich wieder links zum
Wtb in östlicher Richtung.
Eine Bilderfolge, kreuz und quer durch Neuburg.
Ansehen und einfach genießen.
Neuburg an der Donau liegt landschaftlich reizvoll im Donautal an der Grenze zwischen Fränkischer Alb im Norden und Donaumoos und Hügelland im Süden. Ihre "Sonnenseite" präsentiert die Stadt vor allem den von Norden kommenden Besuchern, die mit einer traumhaften Ansicht der alten Residenz auf dem Jurafelsen hoch über der Donau belohnt werden.
Neuburg ist auch eine der ältesten Städte Bayerns. Die früheste Ansiedlung auf dem Stadtberg geht bis in die Urnenfelderzeit zurück. Die bedeutendste Epoche der Stadtgeschichte begann 1505 mit der Gründung der "Jungen Pfalz". Neuburg wurde Residenz des Fürstentums Pfalz-Neuburg. Beginnend mit Ottheinrich haben die baufreudigsten Fürsten das mittelalterliche Stadtbild vollständig verändert, so dass Neuburg noch heute als Stadt der Renaissance und des Barock erscheint. In diese Zeit fallen die Erweiterung des Schlosses und die Erbauung des Jagdschlosses Grünau. Ein eindrucksvolles Zeugnis potestantischer Kirchenbaukunst gibt die Schlosskapelle mit den berühmten Fresken von Hans Bocksberger.
Im 17. Jahrhundert wurde der Ausbau der Stadt mit der Neugestaltung des Stadtplatzes und dem Bau von Rathaus, Hofkirche und Marstall fortgesetzt. Nach dem Konfessionswechsel von Wolfgang Wilhelm wurde die Hofkirche mit prachtvoller Renaissance- und Barockausstattung als Marienkirche vollendet. Das heutige Aussehen erhielt das Schloss durch Philipp Wilhelm, dem letzten in Neuburg residierenden Fürsten.
Nach dem Ende des Fürstentums und dem Abzug vieler Behörden entwickelte sich Neuburg im 19. Jahrhundert zu einer typischen Landstadt, wobei sich die Wirtschaftsständigkeit in die untere Altstadt verlagerte. Stütze der Neuburger Wirtschaft sind heute neben einigen Industriebetrieben vor allem Handwerk und Einzelhandel. Wesentlich zur Attraktivität Neuburgs trägt das vielfältige und anspruchsvolle Kulturangebot bei: Theateraufführungen im Stadttheater, Kunstausstellungen im Rathausfletz, Konzerte im Kongregationssaal finden einen ebenso begeistertes Publikum wie die Aufführungen des "Bayerischen Jedermann" oder die weitbekannten Konzerte im Neuburger "Birdland-Jazzclub". Besonderes Flair hat die alljährlich im August stattfindende Sommerakademie. Anlass zum Feiern und zur Unterhaltung bieten Fischergasslerfest mit Fischerstechen, Töpfer- und Christkindlmarkt und alle zwei Jahre das Neuburger Schlossfest, das an zwei Wochenenden die alte Neuburger Fürstenherrlichkeit wiederauferstehen lässt. Auch kulinarisch kann sich Neuburg sehen lassen. Die Gastronomie empfiehlt sich vor allem durch ihre regionale Note.
Ausführliche Informationen, Bilder etc. von Neuburg an der Donau finden Sie auf unserer Internetseite unter http://www.neuburg-donau.de/ Sehenswertes:
Schloss, Schlosskapelle, Schlossmuseum, Staatsgalerie Flämische Barockmalerei, Hofkirche,
Pfarrkirche St. Peter, Provinzialbibliothek, Bürgerhäuser und Palais? in der Oberen Altstadt, Heimatmuseum, Biohistoricum, Jagdschloss Grünau, Wallfahrtskirche Bergen mit romanischer Krypta, Finkenstein /Bittenbrunn, Alte Burg am Burgwaldberg.
1965 errichtete das Forstamt, in der Nähe des Finkenstein, ein Kneippbecken für die Allgemeinheit (näheres siehe - zur Geschichte - weiter unten.
Im laufe der Jahre kümmerte sich keiner mehr um das Wassertretbecken. Der Verschönerungsverein und die Aktiven Senioren nahmen sich deshalb dieser Anlage an. Im Jahr 2005 wurde das Becken hergerichtet und ein kleines Fest zum 40-jährigen Bestehen gefeiert.
Leider wurde das Becken im Frühjahr 2006 beschädigt und konnte der weiteren Nutzung nicht mehr dienen. Deshlab wurde das Becken total saniert (siehe auch NEWS / Vorhaben / Kneippbecken am Finkenstein) 40-Jahr Wassertreten am Finkenstein in Neuburg an der Donau
Die Geschichte
Der Ursprung des Wassertretens am Finkenstein liegt im Vorhandensein von kleinen Quellen, am östlichen Berghang, sowie im Mitdenken und Handeln von gesundheits- und naturbewusster Bürger begründet.
Die menschliche Nutzung dieser Quellen, reicht jedoch weit zurück, bis in die Römerzeit.
Die 2 Quellen dienten in frühester Zeit, dem am Finkenstein errichteten Römerhof, zur sicheren Wasserversorgung von Mensch und Tier.
Die erneute Nutzung des Wassers, begann dann weit später, erst in der 60er-Jahren unserer Zeit, durch eine, vom Bayerischen-Staat angeordnete Forstreform. Diese hatte zum Ziel, die Wälder verstärkt der Nutzung der Menschen für Erholung und Freizeit-zwecke zu erschließen. Damals schlug die Stunde des eigentli-chen Erbauers des Wassertretbecken, des damaligen Leiters des Forstamtes von Neuburg, Herrn Forstdirektor Franz Greil und seiner Helfer.
Er faste die Quellen, einst Moorigen-Flächen, in steinerne Rinnen, die dann zusammengeführt, in einem kleinen Teich mündeten, der mit einer Sitzbank ausgestattet, dann als Erholungsplatz für die Wanderer diente. Das gesammelte Wasser dieses kleinen Teiches war klar und rein, und wurde auch von der Bevölkerung als Quellwasser gern in Behälter gefüllt und mit genommen.
Das hier in diesem Teich angesammelte Wasser, versickerte wie bisher nicht mehr im Boden, sondern floss dann in einen auch neu entstanden kleinem Bach talwärts, zur naheliegenden Donau, direkt unterhalb des Finkenstein.
Dieses Nass wurde dann noch kurzfristig, für industrielle Zwecke von der Fa. Globol genutzt, die am Finkenstein in Tage- und Untertagebau, Kieselerde förderte.
Auf diesen kleinen Teich am Finkenstein, wurde vor etwa 40 Jahren auch der damalige Kreisheimatpfleger aufmerksam, der dann auf die Idee kam, dort ein Wassertretbecken zu errichten. Beide gemeinsam, Forstamtsleiter Greil und Heimatpfleger Eckstein, gingen ans Werk, und errichteten diese noch heute bestehende Kneippanlage.
Leider wurde diese Einrichtung von den Nachfolgern der Erbauer nicht weiter betreut.
Besonderer Dank aber gebührt unserem verstorbenen Kneippfreund, Herrn Gebauer, einem Naturfreund und Mitglied des hiesigen Alpenvereins, der bis zu seinem 90. Lebensjahr für Ordnung und Sauberkeit des Beckens sorgte.
Um die Betreuung kümmerten sich dann die Aktiven Senioren von Neuburg und der Verschönerungsverein.
Wilhelm Hemme war hier die treibende Kraft. Er kümmerte sich nicht nur um das Wassertreten am Finkenstein, sonder auch um die Wiederbelebung des Wassertretens in der früheren Kneippstadt Neuburg.
2004 begannen dann die Aktiven Senioren sowie der Verschönerungsverein, mit Unterstützung durch das Landratsamt und der Stadt die Kneippanlage herzurichten und neues Ansehen zu verleihen.